Es sind noch gut 105 Tage, bis Rock am Ring 2009 wieder los geht. Bisher gibt es noch sehr lückenhafte Updates in Sachen Lineup. Aber bisher gibt es schon die ein oder andere Band, auf die ich mich schon jetzt freue. Vor allem das neue Album von The Prodigy lässt mich bereits jetzt in Vorfreude schmelzen, denn auch wenn die Musikrichtung von The Prodigy etwas anderes ist, als was man bei Rock am Ring erwarten würde, bin ich einfach mal über die Liveauftritte gespannt. Auch KoЯn will ich mir mal in Ruhe (wenn das überhaupt mal möglich ist) Live zu Gemüte führen. Das letzte mal war KoЯn im Jahr 2006 bei Rock am Ring zu Gast und da habe ich nicht viel von mitbekommen, sollen da aber auch nicht sehr gut gewesen sein. Auch Limp Bizkit ist eine echt feine Sache, denn Live gehen die auch bestimmt gut ab Ich sage es wie jedes Jahr, Rock am Ring, die gebündelte Power Entertainment ist einfach nur genial. Da schaue ich auch gerne mal über den Ticketpreis von aktuell 135,- EUR hinüber und denke nur: “Konzerttickets pro Band kosten bereits 50% dieses Preises.” Ich bin gespannt was noch zum Lineup von Rock am Ring dazu kommt. Rage against the maschine oder nochmal Tool wäre klasse! Aber RATM ist eher unwahrscheinlich
Ich habe mich gerade dazu überwunden mal einen Post zu starten, den es so noch nicht gegeben hat. Grund: Aktuell sind die Muppets wieder voll im Trend, zumindest bei mir! Ich habe mittlerweile so viele geniale Videos auf Youtube gefunden, die einfach nur zum wegbrüllen sind. Hier mal meine aktuellen Favorites…
Beaker geht voll ab beim Singen, einfach nur der Oberkracher!
Erne und Bert goes BRUTAL Metal! *LOL*
Prinz von Bel Air mal anders, BRUTAL HEAVY nämlich
(Danke an Denny für den Link)
Farin ist zurück! Seit einigen Tagen gibt es nun das neue Album vom Frontmann und Sänger der Ärzte in den Läden. Eine verdammt gute Scheibe muss ich mal wieder feststellen.
Typisch Farin, gibt es auch wieder einen kleinen Joke zum Album. Das Album wird nämlich als 1,5 CD Album angeboten. Mein absolutes Lieblingslied ist “Unscharf”. Einfach klasse die Texte und die Musik dazu. Farin halt
Es hat etwas gedauert, aber Farin Urlaub (Sänger und Lead-Gitarre bei den Ärzten) hat nun die erste Single seines neuen Albums veröffentlicht. Der Name der Single: “Nichimgriff” Was mir direkt gefällt sind die Drums, der Gesang ist etwas neues als wir gewöhnt sind und finde ich auch nicht sooo super. Aber was mir diesmal wieder aufgefallen ist, man muss es einfach mehrmals hören, damit es gefällt
Wie angekündigt, werde ich nun meine kritische Meinung zum besten geben.
Ab heute steht Death Magnetic in den Plattenläden und erfreut sich, laut mehrere Quellen, einer bombastischen Beliebtheit.
“Ein wahrer Meilenstein für alte und neue Fans.”
Metallica: “Wie eine Band sich selbst fand”
Die Geschichte von Death Magnetic ist beinahe so lang, wie sie tragisch ist. Das neue Album ist das Produkt einer Band, die bereits ganz oben war, ebenso wie ganz unten. Das neue Album erscheint wie das auferstehen eines Phönix; aus der Asche auferstanden. Metallica hatte im Jahr 2001 ein massives Tief zu beklagen. Jason Newsted, jetztiger Ex-Bassist von Metallica, begann an einem Nebenprojekt zu arbeiten, welches den Namen “Echobrain” trug. Es war eine neue Band mit neuen Mitgliedern und einer neuen Musikrichtung. James Hetfield, Sänger von Metallica, empfand dieses Vorhaben, auch wenn niemand es als eine Gefahr für Metallica gesehen hat, als eine Art “Warnung” und hat Jason zur Wahl gestellt: Metallica oder Echobrain. Jason sah das ganze mit anderen Augen und meinte zu dieser Aufforderung nur: “Es ist schade, dass wir nach all dem was wir durchgemacht haben nicht in der Lage sind uns zu vertragen. Wie sollte dieses kleine Projekt ein Monster wie Metallica schädigen?” Jason verlies Metallica.
Metallica stand zu diesem Zeitpunkt an einem Punkt, wo sich die Mitglieder fragten: Warum machen wir das alles eigentlich noch? Metallica begann mit der Produktion, allerdings ohne richtigen Bassisten, des damals neuen Albums “St. Anger”, welches trotz fehlender Riff’s und den üblichen Texten von Metallica ein Erfolg wurde. St. Anger gilt bis heute als ein “Test für die Band”, oder besser gesagt als Experiment.
Metallica machte sich auf die Suche nach einem neuen Bassisten. Nach etlichen Soundchecks und vielen Gesichtern aus der Szene, gab es jemanden, der sofort in das Bild und die Vorstellungen von Metallica passte, sein Name lautet Robert Trujillo, ehemaliger Bassist von Ozzy Osbourne. Heute heißt es: Es ist das Mitglied der Band, welches wir seit dem Tod von Cliff Burton nicht mehr hatten.
Metallica begann damit, Robert in die Band zu integrieren. Es folgten etliche Live-Auftritte, auch Rock am Ring 2006 und 2008, bei denen sich Robert bereits sehr gut in die Band integriert hatte.
2006 begannen bereits die ersten Arbeiten am neuen Album, dem Nachfolger von St. Anger.
Metallica sieht die Arbeit, die Gedanken und den Ehrzeig, der in die Produkt von Death Magnetic geflossen ist, als den gesamten Prozess, den Metallica seit gut 7 Jahren durchgemacht hat. Fallen, kämpfen, aufstehen!
Soviel zu den letzten Jahren von Metallica. Ich denke ich musste einigen mal erklären, warum das neue Album einen solchen ernormen Hype ausgelöst hat und auch noch lange mit sich tragen wird.
Nun zum Review von Death Magnetic!
1. That Was Just Your Life
Das Album beginnt mit dem Herzschlag, was ein sehr passender Teaser für das Album ist, da das Album das Thema Tod / Schicksal und Schmerz anspricht. Bereits zu Beginn ist der alte Style von Metallica schon raus zu hören. Schnelle Drums und elegant geniale Riff’s direkt zu Beginn des Albums; das kann ja nur gut werden! Ein passender Einspieler für das Album.
2. The End Of The Line
Bereits auf etlichen Live-Events wurde der Anfand des Liedes angespielt, damals noch unter dem Namen “The New Song”. Klingt ein wenig nach dem Sond “…and Justice for all”. Ein sehr dynamisches und mit sehr guten Riff’s bestücktes Lied.
3. Broken, Beat & Scarred
Der Anfang erinnert stark an “The Shortest Straw”, wie ich finde. Hier finde ich die Strophen und den Gitarrensound verdammt gut gelungen. Ein wirklich smashiger Sound, der Lust auf mehr Death Magnetic macht.
4. The Day That Never Comes
Bereits vor einigen Tagen als Single erschienen und sehr viel Hoffnung auf das neue Album geweckt. Es ist gleichzeitig auch das thematisch gefühlvollste Stück auf der Platte. Auf Grund des dazu erschienen Videos, kennen wir nun auch das beabsichtigte Thema dieses Liedes. Es geht um den aktuellen Krieg zwischen den USA und dem mittleren Osten und dass man auch mehr Menschlichkeit zeigen sollte, auch als Soldat. Ein sehr gutes Video, hierzu das passende Video:
5. All Nightmare Long
Ja, was soll ich sagen? Dieses Lied hat es mir angetan! Ich weiß nicht warum genau dieses Lied, aber es gefällt mir in Sachen Lyric, Riff’s und vor allem Drums am aller besten. Es ist für mich eine Mischung aus vielen Liedern vom schwarzen Album und St. Anger. Ein Meisterstück! Auch hier muss man die neuen Skills von Lars Ulrich, dem Drummer von Metallica, in den Vordergrund heben, denn solche Passagen wie in diesem Lieb waren in der Vergangenheit ein nicht immer lösbares Problem.
6. Cyanide
Eines vorweg, der Bass wird verdammt genial gespielt und klickt einfach nur wie: “A wall of gitarre’s” (Eine Wand / Welle von Gitarren) Gefällt mir sehr gut! Ist aber leider das einzige Stück auf der Platte, was mir als erstes irgendwann nicht mehr so gefiel, obwohl ich es immernoch sehr gerne höre. Hier spielt eindeutig der Bass eine sehr tragende Rolle; gefällt mir!
7. The Unforgiven III
Gänsehaut und große Spannung; das war das was ich mir vom dritten Teil der Unforgiven Reihe versprochen habe. Wurde dies erfüllt? Spannung definitiv! Gänsehaut? Das Lied beginnt einfach nur göttlich; Piano und leichte Streicher-Sounds preisen schonmal den gewaltigen Sound an, der uns erwarten wird. Dann das Gitarren-Solo; einfach nur zum schreien geil!!! Der Gesang ist absolut passend und auch entsprechend umgesetzt worden, passend zur Stimmung des Themas. Es liegt wohl an der Vergangenheit, aber dieses Lied erscheint mir an einigen Stellen etwas zu “fröhlich”, was ich nicht erwartet hätte. Aber ich glaube, das wird daran liegen, das wir aus Teil eins und zwei etwas anderes gewöhnt waren. Ein absoluter Kracher das Lied; Emotionen und Metallica-Like Sound vereint zu einem Lied wie viele Fans es sich immer gewünscht haben!
8. The Judas Kiss
Wie ein Sturm an Sounds, so beginnt dieser Track. Ich habe mich nach Veröffentlichung der Setlist immer wieder gefragt was “Judas Kiss” bedeuten soll. Ich weiß es bis heute noch nicht, da ich hier kaum auf Texte geachtet habe, um ehrlich zu sein. Ein sehr gelungenes Stück, endlich wieder Solos von Kirk und sehr sehr saubere Drums! Genial!
9. Suicide & Redemption
Für mich das eigentliche Masterpiece des Albums. Es hat etwas, was kein anderes Lied hat. Oder sollte ich besser sagen, es hat etwas nicht was andere haben? Es hat keinen Gesang! Soll nicht bedeuten dass ich die Stimme von James nicht gut finde, ganz im Gegenteil, verdammtes Gegenteil! Es ist eines der Stücke, was immer so klingen wird, wie es sich heute anhört. Keine Stimme eines Menschen die altert, es ist ein Sound der “so wie er ist” auch in 20 Jahren noch gespielt werden kann, daher ein wirkliches Geschenk. Ich empfinde das Lied als sehr emotional, obwohl es keinen Gesant hat; aber ca. der Hälfte des Liedes gibt es einige wirklich mitreißende Gitarrensolos, die es in sich haben. Sie lassen in mir das Gefühl von “Mir gehts dreckig, aber ich halte durch!” hoch kommen, und so etwas liebe ich! Für mich trägt es eigentlich den Titel “To live is to die II”, was das wohl emotionalste Lied von Metallica sein dürfte, erschienen auf der “…and justice for all”-Platte, zum angedenken an den kurz vorher verstorbenen Bassisten Cliff Burton. Gänsehaut-Feeling pur! Ein MUSS für jeden!
10. My Apocalypse
Wie ein Panzer, so kommt das 10. und letzte Lied des Albums daher. Es ist mit Abstand das härteste und schnellste Lied von allen. Einfach nur Vollgas und durch, heißt es hier. Es ist vergleichbar mit “enter sandman” vom schwarzen Album. Sehr cooles Lied, zu empfehlen
Fazit
METALLICA! (Mehr kann man nicht dazu sagen – Es ist einfach göttlich geil und besser als jede Erwartung)
Ich danke euch für das Lesen des Artikels, es ist mit Abstand der längste Artikel den ich hier jemals verfasst habe, aber ich glaube das war ich Metallica einmal schuldig. Metal up ur’ ass!
Es ist soweit. Heute ist das neue Album von Metallica, Death Magnetic, erschienen. Metallica hat die letzten Tage und Wochen genutzt um Interviews und kleine Previews zu präsentieren. Es ist den Jungs anzusehen, dass Sie stolz auf Ihr Werk sind und strahlen eine gewisse Zufriedenheit nach aussen aus.
Pünktlich zum Release hat Metallica das gesamte Album als Stream zur Verfügung gestellt. Manche fragen sich nun: “Warum zum Teufel machen die sowas? Da bleiben doch zahlende Kunden aus!” Naja, vor gut 7 Jahren hat Metallica die damals sehr populäre Music-Sharing Plattform Napster verklagt, Begründung: “Sie haben Musik getauscht ohne zu fragen.” Die Sache geriert so sehr aus dem Ruder, dass Metallica auf der ganzen Welt zum Hassobjekt wurde und alle Fans von Napster mehr als verärgert waren.
Generell eine berechtigte Handlung von Metallica. Aber leider wurde das gesamte Kreuzfeuer auch auf Metallica gerichtet, obwohl sich wohl jede Plattfirma darüber gefreut hat und sich dachte: “Gute Sache, aber auch gut dass wir nun nicht im Kreuzfeuer sind.”
Ich glaube Metallica hat einfach begriffen, dass man das Internet eher nutzen sollte um ein Produkt passend anzupreisen und zu vertreiben. Das neue Album war bereits vor gut 10 Tagen “Leaked” im Web verfügbar; natürlich eine blöde Sache, aber dennoch sieht Metallica das ganze eher gelassen, zumindest Drummer Lars Ulrich.
Naja, ich genieße die Scheibe nun in vollen Zügen! Es wird dazu noch ein passendes Review von mir auf Kunzilla geben. Hätte ich bereits vor Tagen machen können / wollen, aber ich denke so gibt es entsprechendes Feedback und Meinungen, da nun alle mitreden können.
Wie jeder aus der Szene bereits wissen dürfte, wurde in Frankreich bereits mit dem Verkauf des Albums begonnen. Zum Glück habe ich davon auch etwas profitiert und dadurch einen wirklich guten Einblick in den finalen Release des neuen Albums Death Magnetic erhalten können. “ES IST EINE GABE!” Das neue Album übertrifft ja mal wirklich alles was ich jemals von den Jungs gehört habe! Mein absoluter Favorite ist “All night long” von der neuen Scheibe; denn es hat genau das was ich liebe, fette Drums, geile Riffs und auch das gewisse etwas am “Kampfgeschrei” (also Gesang). Es ist wie ein “wir sind zurück” und “wir wissen wieder wer wir sind”, was man im Album durchweg zu hören bekommt; und das fühlt sich gut an! Wenn ich überlege, wie oft ich mir damals “some kind of monster” angeschaut habe um zu verstehen, was bei der Band genau das Problem ist, merke ich jetzt umso mehr, dass das ganze was nun mit der Band abgeht wirklich ein “YES, WE GOT IT!” zu sein scheint.
Einfach ein Kaufgrund ohne gleichen! Es wird für mich eine wahre Wohltat sein, kommenden Freitag genüßlich die ca 25€ auf die Ladentheke zu knallen um so ein verdammt fettes Album mein eigen nennen zu dürfen.