Plesk: Wenn agent_runner tut was er will
Mittwoch, Februar 25th, 2009
Ich bin ja was Server angeht eher ein Anfänger, wobei ich immer wieder mehr dazu lerne. Wir haben seit neuestem einen neuen Rootserver. Alles super, alles neu und alles schneller – dachte ich zumindest bis vor zwei Tagen. Nunja, ich hatte vorsichtshalber mal geplante Backups im Plesk aktiviert, da im Moment eine Menge an Entwicklungen auf dem Server getestet werden. Alles lief auch super bis vor zwei Tagen
Auf einmal konnten wir keine Mails mehr abrufen, ich dachte es wäre mein Client Thunderbird, der wieder irgendwas hat.
Als es dann aber darauf hinaus lief, dass der Server zeitweise kaum noch Reaktionen zeigte, musste ich handeln. Ich musste feststellen, dass die Festplatten bereits ca. 700GB von 1,5 Terrabyte belegt sind! Ich dachte nur: “WTF? Was ist denn jetzt los?” Naja, es kann ja nur am Backup-Sheduler liegen, der wieder irgendwas macht, was er nicht soll. Ich hatte zwar eingestellt, dass Plesk drei Backups erstellt und das älteste immer wieder Löschen soll, wenn ein neues erstellt wurde. Soweit dachte ich, ich hätte was falsches eingestellt. Ich habe dann natürlich mal Google genutzt um mal zu suchen was das sein könnte. Ich fand auch direkt einige Blogs und Foren die dieses Thema bereits angepackt hatten. Schuld würde wohl der Tool “agent_runner” von Plesk. Ich sah dann auch direkt in den Prozessen des Servers, dass der agent_runner permanent lief. Ich habe mich dann soweit durchgelesen und habe das ganze mit “kill” beendet, um genau zu sein “kill -15 28894″. Kaum zu glauben, aber dann wurde von der 98% Belastung sekündlich weniger bis auf sage und schreibe 0,5 % Auslastung.
Ich erinnere mich noch zu gut an damals, wo Mark und ich das selbe Problem mit Reoback hatten, welches das selbe Problem hatte.
Naja, scheint generell eine Schwachstelle zu sein, auch wenn Confixx bzw. Plesk mittlerweile einen sehr weiten Entwicklungsstatus besitzt.
Aber nun ist (erstmal) alles gut



