ePetition: Wie User um Ihr Recht kämpften…
Ich sehe viele Dinge immer etwas anders. Habe meine eigene Meinung über viele Gesetze und deren Gründe. Aber als das Thema “Netzsperre” immer mehr zum Thema wurde, gab es eine bisher (so glaube ich) so nie da gewesene Entwicklung im Bezug auf Reaktion und Aktion von Internet-Usern.
Die Netzsperre, ist eine gute und eine schlechte Geschichte. Grundlegend geht es darum, dass das Internet “sicherer” werden soll, und Inhalte mit dieser Sperre blockiert werden. Was hierbei geblockt wird, bleibt natürlich nicht im Ermessen von Umfragen, Meinungen oder einer Auswertung spezieller Entscheidungsträger. Letzten Endes ist es LEIDER so, und hier ist auch das Problem, dass es wiedermal eine unkontrollierbare Sache ist, wo unwissende und fachlich inkompetente Menschen entscheidungen über Dinge fällen, wovon sie keine Ahnung haben. (Ich erinnere hier gerne an das, mittlerweile im Intervall auftretende Phänomen -> Killerspiele)
Ich finde das ganze nachwievor etwas brisant, genau aus diesen Gründen. Ich habe die Petition bereits unterzeichnet, als es gerade einmal 40.000 Stimmen dazu gab und ich bin auch stolz darauf, wieso auch nicht? Es ist unser Recht, so sehe ich das, zu sehen was wir wünschen.
Es grenzt ja auch beinahe an einem einsperren wie, als die Mauer noch stand. Google muss übrigens in China die Suchergebnisse massiv filtern, da die chinesische Regierung “spezielle Inhalte” nicht der Bevölkderung zugänglich machen will.
Es bleibt mir leider mal wieder nichts anderes übrig, als mein doch sehr trauriges und immer wieder passende Statement: “Sad but true…”
Morgen ist Stichtag. Bis dahin müssen 128.000 Stimmen gesammelt sein. Ich denke gegen 2 Uhr am 16.06. (also in gut 2 Stunden) sollte es soweit sein!
We will see…