Google Chrome ist da und erste Nutzer gehen
Es scheint beinahe wie ein schlechter Scherz, aber was seit dem Release des Google Chrome Browsers im Internet die Runden macht ist wirklich unglaublich. In vielen Foren wird massiv bemängelt, dass Google mit Ihrem Browser zu viele Daten “ziehen”. Von einer Datenkrake ist die Rede. Hier ein Auszug aus den Nutzungsbedingungen:
“Google sieht in den Nutzungsbedingungen des Browsers tatsächlich vor, dass sie sämtliche, weltweite, unbefristete Nutzungsrechte erhalten an allen Informationen, die durch den Browser laufen.”
Google hat natürlich reagiert (wundert mich eigentlich ein bisschen, da Google sonst nie so direkt reagiert) und die Bedingungen zur Nutzung des Chrome Browsers angepasst. Nun steht im §11, dass der Nutzer die Urheberrechte und alle anderen Rechte an seinen Eingaben behält.
Es gleicht schon eher einem riesigen Super-Gau, den Google ausgelöst hat. So wie ich das sehe, hat Google bisher nur negatives Feedback erhalten; ein wahrlich schlechter Start für das neue Produkt von Google.
Ich räume dem Browser zwar viel Potential ein, gerade in Sachen Technik, Geschwindigkeit und Sicherheit, aber dennoch ist es für die Nutzer beinahe eine Art “ins offene Messer” laufen, wenn Sie die Software jeden Tag nutzen würden. Google nutzt die Informationen, die natürlich regelmäßig zu Google gesendet werden, für Marktanalysen und Konsumverhalten der Nutzer.
Hierzu habe ich einen interessanten Link, den man sich anschauen sollte: http://winfuture.de/news,42003.html
Ich habe es schon vor zwei Jahren das erste Mal gesagt und ich bleibe bei dieser Theorie: “Google wird bald den Punkt erreich haben, wo der Ruf im Bezug aus Datenschutz so im Keller ist, dass es für Google eine schwere Zeit werden wird.” Es fing das erste Mal mit den Analytics an, wo schon viele Informationen zu Websites und dessen Besuchern gesammelt werden. Und es gibt weiter mit dem Calendar von Google, der meiner Meinung nach der kritischste Fall im Bereich “Applikationen von Google”.