Kinoreview: The International
Vergangenen Samstag habe ich meine kleine Ruhepause mal ganz klug genutzt. Eigentlich wollte ich mit meiner Süssen ja schön was essen gehen, war ja Valentinstag. War wohl nix. Wir wollten nicht zuhause hocken und sind dann kurzer Hand ins Kino gegangen, wie so oft. Diesmal in “The International”. Ich muss sagen, zuerst fand ich den Film in den Trailern immer total viel versprechen, dann wurde meine Meinung bzw. Vorfreude durch einige Kritiken doch etwas gedämpft. Dennoch habe ich oft eine etwas “eigene Meinung”, was gute Filme angeht. Genau so wie damals als der erste Teil der Bourne-Reihe anlief. Ich fand Bourne als einziger von 6 Leuten richtig genial. Naja, ich bin wie gesagt etwas eigen. Umso mehr fand ich The International genial und gelungen. Zu Beginn direkt mal an bekannten Schauplätzen wie der Berliner Hauptbahnhof, ging der Film doch recht ruhig und textlastig los. Immer wieder viel Erklärerei und viel getuschel.
Aber ab der Mitte des Films wurde dann doch mein Actiondurst komplett gestillt
Sprich: Es wurde seeeeehr viel Blei verteilt
Und nicht nur in der Wand
Ein sehr gelungener Film, wie ich finde. Ein Film, der aber nicht jedem gefällt, da er doch sehr kalt und oberflächlich wirkt. Die Story ist zwar in solch einer Form noch nie erzählt worden, ist aber auch kein wirklicher “Knaller”. Dennoch spielt Clive Owen seine Rolle wie immer: Kalt, skrupellos und emotionslos… was aber in dieser seiner Rolle absolut passt.
Ich werde mir den Film nicht das letzte mal angeschaut haben. Nicht zuletzt, wegen den (wie immer) absolut prollig in Szene gesetzten Autos von Audi
Denn, ich finde die Machart des Film auf irgendeine Weise genial. Naja, ich kann zum Film nicht viel sagen, da man ihn sehen muss
Ich kann ihn aber Fans der Bourne-Trilogie sehr ans Herz legen.
Gesamtwertung: 8 von 10
Ich gebe diese Wertung, weil gewisse Dinge irgendwie “unvollendet” wirkten. Hierzu gehört das Ende. Anschauen und eigene Meinung drüber machen, kann ich hier nur sagen!
