Das Jahr geht vorbei, schneller als gedacht, denken jetzt viele. Es ist wirklich so, das Jahr war schneller vorbei, als man es wirklich wahr genommen hat. Es lief bei weitem nicht alles so wie ich es mir gedacht habe. Um ehrlich zu sein, nicht einmal ein Bruchteil. Aber das sage ich nur aus dem Grund, weil es Menschen gibt, die auf mich gezählt haben und ich leider erneut enttäuscht habe. Mir fällt da nur mein bester Freund Micha ein, der beinahe alles tut, damit die Freundschaft bestand hat. Dieses Jahr wird bei mir sicher lange in Erinnerung bleiben. Es ist so viel passiert, wie es nicht anders sein kann. Menschen sind gegangen und kommen nie wieder. Freundschaften sind entstanden und leider auch massiv in die Brüche gegangen. Arbeit verlief ausnahmsweise besser als gedacht, wobei der Preis hierfür wohl teurer ist, als die Dinge die dadurch verloren gehen. Ich muss gerade wieder an diesen Aufkleber in Berlin denken, den ich durch Zufall am Alexanderplatz beim hinein werfen von einer Papiertüte in einem Mülleimer auf diesem kleben sah. Das war einer dieser Momente, wo ich felsenfest an eine Zukunft in Berlin glaubte. Dieser Aufkleber war erneut Zeuge dieser Momente, die mich anscheinend verfolgen. Da stellt man jegliche Werte und geistige Erfahrungen in Frage und überlegt, was einem nun was im Leben bringt. Auf dem Aufkleber stand dieser eine kleine und gleichzeitig so unglaublich passende Spruch: “Wer entscheidet wer gewinnt, das Geld oder das Leben?” Ich frage mich und euch, wieso passiert sowas genau ein einem Moment, wo es genau um diese Frage geht? Ich habe mich für das Leben entschieden in diesem Moment, denn was bringt einem alles Geld der Welt, wenn man keine Freunde hat, um es mit Ihnen auszugeben? NICHTS! Ich will es nicht Apell nennen, sondern ich nenne es “Ordnen”, denn genau dieses Wort fällt mir ein, wenn ich an Momente denke, wo ich mich frage: “Was zum Teufel machst Du da wieder? Warum muss das sein? Warum geht das nicht anders?” Ich weiß, ich bin bescheuert… aber das macht mich leider auch aus. Aus irgendwelchen Gründen mache ich manchmal ist wirklich bei denen alles falsch, die es niemals verdient haben.
Es gibt für das Jahr 2008 eigentlich nur eine passende Passage: Arbeit hatte Erfolg, aber Freunschaften und wichtige Dinge zogen leider den kürzeren. Jetzt wo ich daran denke, tut es mir einfach nur leid, nicht mehr in diesem Jahr daraus gemacht zu haben.
Nun ist morgen Heiligabend, nur so heilig kann ich dieses Fest, welches ich leider nie wirklich mit Liebe genoßen habe, wer weiß warum, leider nicht genießen und es wird meine Chance für mich selbst sein, um alles ins reine zu bringen. Leider kann ich vieles nur abschließen, aber ich werde diese Chance nutzen um mit einem klaren Gedanken zu beginnen. Es sind die einigen Tage im Jahr, wo ich einfach am Meisten Ruhe finde.
Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest, ruhige und besonnene Tage mit den Lieben, Freunden und der Familie!
Und alles wird gut…